WARDOGS Soldat beobachtet mit Fernglas das Schlachtfeld

Gegner markieren kann in WARDOGS wertvoller sein als 30 Kugeln, die ihr heldenhaft um den Feind herum verteilt. Mit einem Ping gebt ihr schnell eine Position durch, während ihr Gegner mit dem Fernglas richtig spotten könnt.

Ich erkläre euch, wie beides klappt und welche Ausrüstung ihr dafür einpacken müsst.

Ein feindlicher Soldat läuft über einen Hügel, ihr drückt die mittlere Maustaste und wundert euch danach, warum er nicht dauerhaft auf der Karte auftaucht. Das liegt daran, dass WARDOGS zwei verschiedene Arten von Markierungen besitzt.

Mit einem Ping gebt ihr eurem Trupp schnell eine Position durch. Wollt ihr einen Gegner oder ein Fahrzeug für euer Team erfassen, braucht ihr dagegen Aufklärungsausrüstung wie das Fernglas. Das zahlt sich auch für euren eigenen Fortschritt aus, denn erfolgreiches Spotting bringt euch Geld und Aufklärungsfortschritt.

Gegner markieren: Ping setzen und Ping-Rad öffnen

Für einen schnellen Ping drückt ihr auf dem PC standardmäßig die mittlere Maustaste. Eure Markierung landet direkt dort, wo ihr gerade hinzeigt.

Haltet ihr die Taste gedrückt, klappt das Ping-Rad auf. Dort könnt ihr eurem Trupp genauer sagen, was ihr entdeckt habt oder wo Ärger wartet. Das klappt auch aus Bodenfahrzeugen und Hubschraubern heraus.

Nur klebt ein normaler Ping nicht an einem Gegner fest. Er ist eher der digitale Fingerzeig mit der Botschaft: „Da drüben ist Ärger.“

Wollt ihr einen Feind oder ein Fahrzeug wirklich für euer Team markieren, müsst ihr Aufklärungsausrüstung auspacken.

WARDOGS: So markiert ihr Gegner mit dem Fernglas

Der günstigste Einstieg ins Spotting ist das Fernglas. Es kostet derzeit 75 Dollar und liegt im deutschen Client bei der Spezialistenausrüstung.

Rüstet es aus, geht mit der rechten Maustaste ins Visier und haltet das Fadenkreuz auf einen gegnerischen Soldaten oder ein Fahrzeug.

Jetzt heißt es kurz stillhalten. Rund um das Fadenkreuz füllt sich eine Anzeige. Ist sie voll, landet das Ziel als Markierung auf der Karte. Rutscht ihr vorher vom Gegner ab, dürft ihr von vorn anfangen.

Das klappt nicht nur bei Infanterie. Auch Fahrzeuge und Hubschrauber könnt ihr erfassen. Ein Panzer, dessen Position plötzlich das ganze Team kennt, hat danach meist einen beschissenen Arbeitstag.

Bei bereits markierten Zielen lohnt sich ein Blick auf das Symbol. Ist dessen Mitte gefüllt, habt ihr den Gegner selbst erfasst. Ein leeres Symbol bedeutet nach aktuellen Community-Erfahrungen, dass die Markierung von einem Teamkameraden stammt.

In diesem Fall könnt ihr das Ziel noch einmal selbst spotten und den Aufklärungsfortschritt einsacken.

Fernglas, Monokular und Entfernungsmesser im Vergleich

Fürs Spotting reicht schon das einfache Fernglas für 75 Dollar. Damit markiert ihr Infanterie und Fahrzeuge, ohne gleich das halbe Einsatzbudget beim Händler zu lassen.

Für 150 Dollar bekommt ihr das Monokular. Es bietet euch eine stärkere variable Vergrößerung und hilft vor allem dann, wenn ihr Gegner schon auf größere Entfernung ausfindig machen wollt.

Der Entfernungsmesser kostet 400 Dollar und verrät euch zusätzlich, wie weit das anvisierte Ziel entfernt ist. Das hilft beim Schießen mit Präzisionsgewehren und macht euch bei einem Mörserteam schnell zum beliebten Kollegen. Statt „irgendwo da hinten beim Baum“ könnt ihr schließlich eine brauchbare Entfernung durchgeben.

Für 1.200 Dollar wartet noch der Infrarot-Entfernungsmesser. Neben der Distanzmessung bekommt ihr hier eine Infrarotdarstellung für schlechtere Sichtverhältnisse.

Nur fürs Markieren müsst ihr euch die teuren Spielzeuge nicht sofort an den Gürtel hängen. Das günstige Fernglas erledigt diesen Job ebenfalls. Mehr Geld kauft euch vor allem bessere Sicht und zusätzliche Hilfen, nicht plötzlich bessere Augen für euren Aufklärer.

Falls ihr die ermittelte Entfernung anschließend lieber mit ein paar Kilo Sprengstoff beantwortet, erkläre ich euch in meinem WARDOGS-Mörser-Guide, wie ihr den L81 benutzt und richtig zielt.

Spotting lohnt sich auch ohne einen einzigen Abschuss

Ihr müsst in WARDOGS nicht selbst den Abzug drücken, um etwas vom Gefecht zu haben. Schon erfolgreiches Spotting bringt euch Belohnungen ein. Wird ein von euch markiertes Ziel später ausgeschaltet, kann zusätzlich eine Spotting-Unterstützung herausspringen.

Wer Geld und Aufklärungsfortschritt sammeln möchte, kann sich mit dem Fernglas also nützlich machen, ohne ständig mitten in der Schießerei zu stehen.

Sucht euch dafür lieber einen erhöhten Punkt mit freier Sicht auf umkämpfte Gebiete. Ein Dach, Hügel oder Hang reicht oft schon aus. Ihr müsst nicht zwischen drei Trupps im Dreck liegen, nur um brauchbare Ziele zu finden.

Haltet euch dort oben nur nicht für unsterblich. Auch andere Spieler besitzen Zielfernrohre, und ein regungsloser Kopf auf einem Dach ist für einen Scharfschützen ungefähr so diskret wie ein Leuchtschild mit der Aufschrift „Gratis XP“.

Noch mehr von Quest Knight gibt es auf YouTube. Dort landen News, Shorts und Videos zu Spielen, die mich gerade beschäftigen. Wer auch beim Blog nichts verpassen möchte, kann zusätzlich meinen Newsletter abonnieren. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten.

Quellen: WARDOGS Tools, AllThings.How, Prima Games

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

TOP