Die besten RPGs 2026 zeichnen sich bereits ab und machen Hoffnung auf ein starkes Jahr für Rollenspielfans. Einige dieser Titel könnten das Genre in den kommenden Monaten prägen.
2026 hat gerade erst begonnen, doch die Richtung ist bereits klar. Zwischen Neuauflagen legendärer Reihen, neuen Action-RPGs und düsteren Fantasy-Welten entsteht eine schöne Mischung. Vielleicht wird das traditionsreiche JRPG-Remake von Dragon Quest ein richtiger Brenner, oder eine neue Dark-Fantasy-Hoffnung wie The Blood of Dawnwalker. Harte Action in Soulslike-Manier ist auch wieder dabei. All diese Projekte zeigen, dass dieses Jahr für Rollenspiele etwas Besonderes werden könnte. Meine persönliche Hoffnung ruht auf Dawnwalker und Crimson Desert. Es wird Zeit, dass eines meiner liebsten Spiele, The Witcher 3, endlich vom Thron der RPGs gestoßen wird.
| Spielname | Plattformen (bestätigt) | Release (bestätigt) |
|---|---|---|
| Crimson Desert | PC (Steam), PS5, Xbox Series X|S, macOS (Mac App Store) | 19.03.2026 |
| Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection | Nintendo Switch 2, PS5, Xbox Series X|S, PC (Steam) | 13.03.2026 |
| Dragon Quest VII: Reimagined | Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, PS5, Xbox Series X|S, PC | 05.02.2026 |
| Nioh 3 | PS5, PC (Steam) | 06.02.2026 |
| Fire Emblem: Fortune’s Weave | Nintendo Switch 2 | 2026 (Datum offen) |
| The Relic: First Guardian | PS5, Xbox Series X|S, PC (Steam) | 26.05.2026 |
| The Blood of Dawnwalker | PS5, Xbox Series X|S, PC (Windows) | 2026 (Datum offen) |
| Phantom Blade Zero | PS5, PC (Steam/Windows) | 09.09.2026 |
Die besten RPGs 2026: Crimson Desert
Crimson Desert führt euch auf den Kontinent Pywel, eine offene Fantasy-Welt, die nicht nur durch ihre Größe auffallen soll, sondern vor allem durch ihre Geschichte. Ihr schlüpft in die Rolle von Kliff, dem Anführer der Graumähnen, dessen Bande in einer einzigen Nacht fast vollständig ausgelöscht wird. Zurück bleibt nicht nur eine zerstörte Gruppe, sondern auch ein klarer Antrieb. Er möchte die Überlebenden finden, die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, welche größeren Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen.

Pywel ist offenbar mehr als nur Kulisse. Zwischen Städten, Ruinen, Wüsten und Gebirgen bewegt ihr euch frei, reitet auf Tieren und Maschinen, klettert, gleitet durch die Luft oder stoßt in den rätselhaften Abyss vor. Die Kämpfe sind nach der bisherigen Präsentation recht schnell und hart. Außerdem sollen sie aktives Mitdenken verlangen. Ihr könnt nämlich Schwertkünste, Fernkampfwaffen und sogar Elementkräfte miteinander verweben, um zu siegen.
Erst kürzlich tauchten neue Gerüchte auf, nach denen Crimson Desert in Sachen Weltgröße sogar Rockstar übertreffen soll. Das klingt fulminant, birgt aber auch Risiken. Ich hoffe, dass die Entwickler den Umfang mit starken Nebenquests und einer dichten Hauptgeschichte füllen. Eine zu große Welt ohne Substanz kann die Immersion gnadenlos vernichten. Hier muss sich zeigen, ob Pywel wirklich trägt.
Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection
Mit Monster Hunter Stories 3 kehrt Capcom zu seiner ruhigeren, erzählerischeren Seite des Monster-Hunter-Universums zurück. Statt reiner Jagd steht wieder die Beziehung zwischen Ridern und ihren Monstern im Mittelpunkt. Die Geschichte dreht sich um zwei Länder, die langsam auf einen neuen Konflikt zusteuern, während mit den Rathalos-Zwillingen ein Symbol aus einer alten, blutigen Vergangenheit wieder auftaucht. Allein diese Ausgangslage klingt bereits deutlich ernster als in vielen früheren Ablegern.

Ihr reist gemeinsam mit einem dieser Drachen durch eine Welt, in der die Natur aus dem Gleichgewicht geraten ist und immer mehr Monster vom Aussterben bedroht sind. Neben Kämpfen geht es vor allem darum, eure Kreaturen großzuziehen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sie nicht nur als Werkzeuge, sondern als Begleiter zu behandeln.
Ich habe die Vorgänger damals selbst getestet und mochte vor allem, dass sich Monster Hunter Stories in Ton und Struktur sehr von Pokémon unterscheidet. Die Geschichten sind für mich reifer, die Kämpfe taktischer und die Welt fühlt sich gewichtiger an. Der dritte Teil macht im bisherigen Material einen ähnlichen Eindruck. Die älteren Protagonisten und der düstere Rahmen lassen mich zumindest hoffen, dass Capcom diesen Weg weitergeht.
Die besten RPGs 2026: Dragon Quest VII: Reimagined
Dragon Quest VII: Reimagined bringt einen der umfangreichsten Teile der Reihe in neuer Form zurück. Ihr startet auf der kleinen Insel Estard, die scheinbar die letzte verbliebene Welt ist. Doch schon früh taucht die Frage auf, ob es da draußen nicht mehr geben muss. Über einen geheimnisvollen Tempel werdet ihr in die Vergangenheit geschickt. Obendrein entdeckt ihr, dass ganze Länder von einer dunklen Macht aus der Geschichte gelöscht wurden. Eure Aufgabe ist es, diese verlorenen Orte Stück für Stück wiederherzustellen.

Das Abenteuer erzählt sich nicht über einen großen, durchgehenden Plot, sondern über viele kleine Geschichten. Jede gerettete Insel beschert uns neue Figuren, neue Konflikte und oft auch unerwartet emotionale Momente. Gerade das macht den Reiz dieses Teils für viele Fans aus.
Ich selbst habe bislang nur Dragon Quest VIII und XI komplett gespielt, doch der Stil von Akira Toriyama hat mich sofort gepackt. Diese Mischung aus Leichtigkeit, Melancholie und märchenhafter Fantasy hat etwas Zeitloses. Kürzlich tauchten auch Gerüchte zu einem möglichen Chrono Trigger Remake auf.
Dass die Reihe nun mehr Remakes erhält, freut mich sehr. Vielleicht ist das der perfekte Anlass, endlich auch die älteren Abenteuer nachzuholen. Noch übe ich mich etwas in Geduld. Eines ist sicher: Die Dragon-Quest-Reihe gehört für Millionen Spieler weltweit zu den besten RPGs.
Die besten RPGs 2026: Nioh 3
Nioh 3 bleibt der dunklen Samurai-Fantasy der Reihe treu, öffnet sie diesmal aber stärker als zuvor. Statt streng abgegrenzter Level erwartet euch ein zusammenhängendes Gebiet, das erkundet werden kann, ohne die typische Spannung der Serie zu verlieren. In dieser Welt lauern weiterhin die Yokai, während verfallene Dörfer, verzerrte Landschaften und das allgegenwärtige „Fegefeuer“ eine bedrückende Atmosphäre erzeugen.

Im Kampf setzt der neue Teil auf zwei Stile, zwischen denen ihr jederzeit wechseln könnt. Der Samurai-Stil steht für direkte, kraftvolle Angriffe, während der Ninja-Stil auf Geschwindigkeit, Ausweichmanöver und spezielle Techniken ausgelegt ist. Diese Kombination soll mehr Freiheit geben, ohne das bekannte, anspruchsvolle Kampfsystem aufzuweichen.
Ich habe die Vorgänger gespielt und mochte vor allem, wie präzise sich jeder Schlag anfühlte. Besonders die Yokai-Transformationen waren oft ein letzter Rettungsanker, wenn ein Kampf zu kippen drohte. Weniger überzeugt haben mich die vielen Nebenmissionen in recycelten Gebieten und der endlose Loot-Grind. Meine Hoffnung ist, dass Nioh 3 diese Schwächen hinter sich lässt und aus dem starken Fundament der Reihe das Beste herausholt. Es kommen noch andere RPGs, die aber eher harte Spieler mit Willenskraft ansprechen: Die besten Soulslikes 2026.
Fire Emblem: Fortune’s Weave
Mit Fire Emblem: Fortune’s Weave kehrt Nintendos Taktik-RPG-Reihe 2026 auf der Switch 2 zurück. Viel ist über das Spiel noch nicht bekannt, doch das bisher Gezeigte deutet auf einen besonderen Rahmen hin: Die Geschichte soll sich um sogenannte Heroenspiele drehen, also um eine Reihe taktischer Kämpfe, die in einer Arena ausgetragen werden. Das klingt weniger nach klassischer Feldschlacht und mehr nach einem kontrollierten, fast ritualisierten Kräftemessen zwischen bekannten Figuren.

Im Trailer sind außerdem Waffen zu sehen, die stark an die Relikte aus Fire Emblem: Three Houses erinnern, und sogar eine gealterte Version von Sothis taucht kurz auf. Alles spricht dafür, dass dieses neue Kapitel im gleichen Universum spielt, auch wenn Nintendo dazu bislang nichts offiziell bestätigt hat.
Ich selbst habe die Reihe bisher leider nicht gespielt, obwohl mir RPGs mit taktischem Hintergrund eigentlich Spaß machen. Gerade deshalb macht mich dieser Teil neugierig. Die Mischung aus bekannten Motiven, einem neuen Kampfszenario und einer frischen Hardware-Generation könnte ein guter Einstieg sein.
The Relic: First Guardian
The Relic: First Guardian spielt in einer Welt, die bereits verloren scheint. Arsiltus, einst ein blühendes Land, wurde von einer mysteriösen Leere verschlungen, nachdem ein zentrales Relikt zerbrochen war. Übrig geblieben sind Ruinen, verfallene Landschaften und eine Atmosphäre, die mehr an das Ende als an einen Neuanfang erinnert. Eure Aufgabe ist es, die Teile dieses Relikts wiederzufinden und die Leere Stück für Stück zurückzudrängen.

Statt klassischer Level setzt das Spiel auf Runen, Ausrüstung und Crafting, um euren Charakter stärker zu machen. Fünf verschiedene Waffentypen bilden die Grundlage für die Kämpfe, die eher in Richtung Action-RPG als traditionelles Rollenspiel gehen. Dazu kommen Dungeons, Bossgegner und Rätsel, die nicht nur Fortschritt, sondern auch neue Teile der Welt freischalten sollen.
Ich bin bei dieser Recherche zum ersten Mal über The Relic gestolpert. Gerade deshalb bleibt es mir im Kopf. Das düstere Design wirkt eigenständig und nicht wie ein Abklatsch bekannter Fantasy-Welten. Ob daraus wirklich eines der besten RPGs 2026 wird, lässt sich noch nicht sagen, aber als möglicher Geheimtipp hat das Spiel auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit.
Die besten RPGs 2026: The Blood of Dawnwalker
The Blood of Dawnwalker spielt in einem Europa, das bereits am Abgrund steht. Krieg, Seuchen und Aberglaube bestimmen den Alltag, während im Schatten etwas Neues entsteht: Vampire und andere Kreaturen treten offen hervor und beginnen, sich ihren Platz in der Welt zu nehmen. Ihr schlüpft in die Rolle von Coen, einem sogenannten Dawnwalker, der zwischen Mensch und Monster gefangen ist. Diese innere Zerrissenheit ist nicht nur Teil der Geschichte, sondern prägt auch das Gameplay.

Tagsüber bewegt ihr euch als Mensch durch die Welt, kämpft mit Waffen und Magie und sucht Verbündete. Nachts verändern sich eure Fähigkeiten, wenn Coens vampirische Seite die Kontrolle übernimmt. Entscheidungen haben Gewicht, denn Zeit vergeht unaufhaltsam. Jede Quest bringt euch dem Ende näher, während das Schicksal eurer Familie auf dem Spiel steht. Ihr könnt laut den Entwicklern nicht alles retten, und genau das verleiht der Welt eine seltene Dringlichkeit.
Meine Hoffnung für dieses Spiel ist groß, auch weil ehemalige The-Witcher-3-Entwickler beteiligt sind. Entscheidend wird sein, ob Dawnwalker mehr wird als nur ein weiteres düsteres Fantasy-RPG. Wenn es den Mut hat, seine eigenen Wege zu gehen, könnte hier etwas wirklich Exquisites entstehen.
Phantom Blade Zero
Phantom Blade Zero erzählt die Geschichte von Soul, einem Krieger, dem sowohl der Tod seines Meisters als auch ein eigenes Todesurteil anhängen. Sein Herz versagt, und ihm bleiben nur noch 66 Tage. In dieser Zeit bewegt ihr euch durch eine Welt aus Verrat, wechselnden Allianzen und lautlosen Klingen, immer auf der Suche nach der Wahrheit hinter der Verschwörung, die ihn zum Gejagten gemacht hat.

Statt klassischer Fantasy setzt das Spiel auf eine Mischung aus Wuxia-Erzählung und stilisierter Action. Die Kämpfe orientieren sich an der Ästhetik alter Hongkong-Martial-Arts-Filme, nur in moderner, spielbarer Form. Mit mehr als 30 Waffen, darunter viele spezielle Phantomklingen, könnt ihr euren eigenen Kampfstil formen und euch die Techniken besiegter Gegner aneignen.
Auf mich wirkt Phantom Blade Zero vor allem als Action-RPG sehr reizvoll. Vieles erinnert zwar auf den ersten Blick an Soulslikes, doch die Entwickler betonen, dass sie bewusst einen anderen Weg gehen wollen. Wenn das Kampfsystem so präzise und flüssig wird, wie es in den bisherigen Szenen aussieht, könnte dieses Spiel eines der besten RPGs 2026 werden.
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