Die Expeditionen in Fallout 76 führten Spieler bisher weit über Appalachia hinaus. Nun hat Bethesda erklärt, wie es mit diesem System in Zukunft weitergehen soll.
Fallout 76 wird auch in Zukunft erweitert, aber Bethesda konzentriert sich nicht mehr auf neue Expeditionen außerhalb der Hauptkarte. Nach The Pitt und Atlantic City sollen die Spieler vorerst keine weiteren separaten Gebiete dieser Art erwarten.
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Keine neuen Expeditionen in Fallout 76 außerhalb der Karte geplant
In den vergangenen Jahren nutzte Bethesda Expeditionen, um Fallout 76 über die Grundkarte von Appalachia hinaus zu erweitern. Bislang kamen zwei große Ziele hinzu. The Pitt erschien im September 2022 und führte Spieler an einen Ort zurück, den viele bereits aus einer Erweiterung zu Fallout 3 kannten.
Später folgte Atlantic City, das ebenfalls außerhalb der Hauptkarte angesiedelt war und in zwei Teilen veröffentlicht wurde. Seit März 2024 blieb es allerdings ruhig um die Zukunft dieses Systems.
Beim Summer Game Fest wurde Bethesda direkt gefragt, wie es mit den Expeditionen weitergeht. Jon Rush antwortete auf die Frage nach weiteren Inhalten außerhalb der Karte ziemlich eindeutig. Für Orte außerhalb der Karte gebe es derzeit keine Pläne. Für Erweiterungen innerhalb der Karte sehe es dagegen anders aus.
Statt neue abgegrenzte Gebiete zu öffnen, soll Appalachia selbst weiter wachsen. Die Hauptkarte bietet laut Rush mehr Beständigkeit, mehr Dynamik und mehr Möglichkeiten für Spieler, das Geschehen zu beeinflussen. Besonders für Endgame-Spieler sei das wichtiger als ein Gebiet, das man nur für feste Aufgaben besucht.
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Bethesda sieht ein Problem bei The Pitt und Atlantic City
Das Grundproblem der Expeditionen liegt laut Rush nicht darin, dass sie uns schlechte Inhalte bescheren. Vielmehr fehlt ihnen ein tieferer Zweck, der die Spieler dauerhaft zurückbringt. Man betritt das Gebiet, erledigt feste Aufgaben, erhält eine Belohnung und wiederholt diesen Ablauf beim nächsten Besuch erneut.
Bethesda erkennt hier eine Schwäche. Die Expeditionen funktionieren wie abgeschlossene Aktivitätsräume, während Appalachia stärker wie eine lebendige Umgebung wirkt. Dort können Events, Camps, Begegnungen und andere Systeme besser ineinandergreifen.
Trotzdem will Bethesda das System nicht einfach liegen lassen. Weitere Arbeit an Expeditionen soll es geben, aber zunächst nicht im Sinne eines neuen Ortes. Stattdessen möchte das Team offenbar herausfinden, wie bestehende Expeditionen wieder attraktiver werden.
Rush nannte als mögliches Beispiel eine zeitlich begrenzte Öffnung bestimmter Expeditionen. Atlantic City könnte etwa für zwei Wochen für alle Spieler stärker hervorgehoben werden. Zugleich könnten sich die Belohnungen verändern, damit sich eine Rückkehr mehr lohnt.
Quelle: Insider-Gaming
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