Vernebeltes Kernkraftwerk von Tschornobyl mit Reaktorgebäude, Kränen und düsterem Himmel in Stalker 2: Cost of Hope.

Stalker 2: Cost of Hope zeigt im neuen Trailer zwei Begleiter, neue Gebiete und die „Wurzel allen Übels“ der Zone. Was erwartet uns wirklich?

Stalker 2: Heart of Chornobyl erhält mit Cost of Hope seine erste große Erweiterung. Ein neuer Trailer zeigt nun mehr von den Figuren und Orten, die Skif in der Zone erwarten. Zwei Begleiter namens Zulu und Makava aus den Fraktionen Duty und Freiheit werden anscheinend bedeutend für die Handlung sein. Die Erweiterung soll im Sommer 2026 erscheinen.

Ihr mögt Endzeit-Abenteuer und Stalker 2 reicht euch nicht? Hier sind 8 Spiele wie Fallout. Ich wette, dass ihr nicht jedes davon kennt.

Zulu und Makva begleiten Skif durch neue Gebiete

Cost of Hope führt Skif in neue Regionen der Zone. Im Trailer sind unter anderem Bereiche zu sehen, die offenbar mit dem Kernkraftwerk von Tschornobyl verbunden sind. Überdies gibt es Ruinen eines Kraftwerks mit Anomalien, ein unheimlicher Park voller abgestorbener Bäume und ein Raum, in dem die Schwerkraft regelrecht gegen den Spieler arbeitet.

Begleitet wird Skif von Zulu und Makva. Zulu gehört zu Duty und scheint ein „Biest“ in sich zu tragen. Makva stammt aus der Freiheit-Fraktion und sucht offenbar nach etwas, das sie bisher nicht finden konnte. Dass ausgerechnet Figuren dieser beiden Lager gemeinsam unterwegs sind, muss eine Bedeutung für die Story haben. Schon die erste Ankündigung von Cost of Hope vermittelte uns, dass der fragile Frieden zwischen Duty und Freiheit vor dem Zusammenbruch steht.

Die Erweiterung behandelt also wieder die intensivsten Stalker-Themen: Fraktionen, Überzeugungen und die Frage, welchen Preis Menschen in der Zone für ihre Ziele zahlen. Der Trailer streut zusätzlich einige düstere Hinweise. Eine maskierte Gestalt mit umfangreicher Ausrüstung taucht auf und schlägt Skif bewusstlos. Dazu fällt die Formulierung von der „Wurzel allen Übels“ der Zone. Was genau dahintersteckt, wird nicht mit einer weiteren Silbe verraten.

Nach meiner Einschätzung wird die bedrohliche Mythologie der Zone stärker aufgegriffen. Zudem bin ich gespannt, welche Entscheidungen möglich sind.

Die raue Welt in Stalker 2

Stalker 2 hatte keinen einfachen Start. Auf Metacritic liegt das Spiel bei den Kritikern im niedrigen 70er-Bereich, während die Steam-Wertungen aktuell bei „größtenteils positiv“ stehen. Steam zeigt derzeit 75 Prozent positive Nutzerbewertungen an. Viele der frühen Diskussionen drehten sich um die Technik, Performance und den Bugs, auch wenn sich der Zustand seit dem Release durch Updates verbessert hat.

Ich selbst habe Stalker 2 nur knapp fünf Stunden gespielt, wenige Monate nach dem Release. Trotz einiger technischer Schwächen hat mich die raue Welt direkt gepackt. Diese Zone wirkt nicht glatt, nicht bequem und nicht ständig darauf bedacht, dem Spieler alles recht zu machen. Das macht sie für mich interessant.

Einige schlechte Kritiken auf Steam hängen nicht nur mit Performance-Problemen zusammen, sondern auch mit der Härte der Gegner. Manche Spieler stören sich daran, dass Mutanten und NPCs viel aushalten oder Kämpfe schnell tödlich werden. Andere loben genau diese Gasmeplay-Elemente, weil die Gegner dadurch nicht wie reine Kugelfanglager wirken. In den Nutzerrezensionen tauchen beide Sichtweisen immer wieder auf: Atmosphäre, Welt und Waffen werden häufig gelobt, während Bugs, Balance und teils zähe Kämpfe kritisiert werden.

Ich möchte mich in dieser Welt deshalb unbedingt noch einmal richtig verlieren. Der neue Trailer erinnert mich daran, warum Stalker 2 trotz aller Kritik so faszinierend sein kann. Die Zone ist unbequem, aber gerade dadurch bleibt sie im Kopf. Wahrscheinlich verirre ich mich bald wieder in der Zone.

Quelle: IGN via YouTube

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

TOP