Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt neues Gameplay mit Sophia, Theseus und einem unheimlichen Monster.
Resonance: A Plague Tale Legacy wirkt immer weniger wie ein normales A Plague Tale mit neuer Hauptfigur. Asobo Studio hat nach der Enthüllung des Veröffentlichungstermins ausführlicheres Gameplay gezeigt. Dieses Prequel realisiert mehr direkte Kämpfe, mythische Rückblicke und eine beweglichere Protagonistin. Erscheinen soll das Spiel am 27. August 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC.
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Sophia kämpft offensiver als Amicia
Resonance spielt 15 Jahre vor den Ereignissen von A Plague Tale: Requiem und begleitet eine jüngere Sophia, die bereits in Requiem als Schmugglerin keine unwichtige Rolle hatte. Laut Focus Entertainment soll das Prequel eine Geschichte über Kampf, Mythos und Schicksal erzählen und Sophias Verbindung zur Vergangenheit weiter ausbauen.
Das neue Gameplay beginnt mit Sophia und einem Begleiter auf der Insel des Minotaurus. Mithilfe eines besonderen Notizbuchs erkunden sie die Umgebung, bevor das Spiel in eine härtere Kampfszene springt.
Dort zeigt sich der große Unterschied zu den bisherigen Teilen. Sophia ist keine Amicia, die sich mühsam durch eine feindliche Welt kämpft, sondern wirkt körperlicher, aggressiver und besser vorbereitet. Das Kampfsystem setzt auf Hack-and-Slash-Elemente, Paraden und Ausweichmanöver. Angriffskombinationen füllen eine Betäubungsanzeige der Gegner. Sind diese benommen, kann Sophia Hinrichtungen ausführen.
Auch ihre Werkzeuge wirken aktiver. Sie kann Messer werfen und offenbar mithilfe eines Greifhakens zurückholen. Eine weitere Szene vermittelt, dass gegnerische Waffen aufgehoben und möglicherweise ebenfalls geworfen werden können.
Trotzdem bleibt Resonance kein reines Actionspiel. In einem anderen Abschnitt nutzt Sophia Symbole aus ihrem Notizbuch, um eine Kammer zu erleuchten und den Weg nach vorne zu finden. Auch PC Gamer beschreibt Resonance als actionreicher, aber weiterhin mit Rätseln und einem starken Bezug zur Macula-Lore der Reihe.
Resonance: A Plague Tale Legacy mit mehr Mythos
A Plague Tale Legacy spielt nicht nur in einer Zeitebene. Spieler übernehmen auch die Kontrolle über Theseus, den legendären Helden, der den Minotaurus besiegt haben soll. Die gezeigte Sequenz wirkt jedoch nicht wie eine Nacherzählung der Sage, sondern eher wie ein Arenakampf.
Dadurch rückt Resonance stärker in Richtung Mythos und Abenteuer. GamesRadar beschreibt das Prequel sogar als einen Schritt näher an Uncharted, Tomb Raider und Assassin’s Creed Odyssey, weil Sophia auf einer archäologischen Reise durch Minoische Ruinen unterwegs ist und das Spiel stärker auf Action, Rätsel und Erkundung setzt.
Zurück in Sophias Zeitlinie zeigt das Gameplay anschließend eine Schleichpassage. Dort streift offenbar eine monströse Kreatur durch die Umgebung. Das schwere Atmen allein reicht schon, um klarzumachen, dass Asobo Studio die bedrückende Atmosphäre der Reihe nicht völlig aufgibt.
Mich hat vor allem A Plague Tale: Requiem sehr stark unterhalten. Es mündete in einem epischen Finale der beiden Geschwister. Außerdem gefielen mir die verbesserten Gameplay-Elemente, darunter der Einsatz der Armbrust. Asobo Studio hat damals gezeigt, dass es emotionale Inszenierung, bedrückende Stimmung und spielerische Weiterentwicklung gut verbinden kann.
Deshalb verfolge ich Resonance: A Plague Tale Legacy mit Spannung. Der neue Ansatz ist mutig, weil er sich vom schweren, verzweifelten Ton der bisherigen Teile löst. Zugleich scheint Asobo die Reihe nicht einfach in ein beliebiges Action-Abenteuer zu verwandeln.
Quelle: PC Gamer und GamingBolt
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