Röntgenscanner in Quarantine Zone: The Last Check zeigt eine infizierte Person mit einem fremdartigen Objekt im Körper

Ein überraschender Steam-Hit wurde kürzlich veröffentlicht. Quarantine Zone: The Last Check startet stark mit Tausenden gleichzeitigen Spielern, positiven Reviews und schneller Patch-Unterstützung.

Ohne großes Marketing, aber mit einem ungewöhnlichen Konzept hat sich Quarantine Zone: The Last Check innerhalb weniger Tage in die oberen Regionen von Steams Trend-Charts geschoben. Der am 12. Januar erschienene Indie-Titel von Brigada Games ist aktuell eines der meistdiskutierten neuen Spiele auf der Plattform. Die Zahlen erzählen uns eine klare Geschichte.

Laut SteamDB gehört der Titel derzeit zu den Trending-Games auf Steam. Gleichzeitig zeigen die Statistiken, dass sich zehntausende Spieler gleichzeitig in die düstere Quarantänezone begeben haben. Wer aktuell generell wieder Lust auf klassische Horror-Settings hat, dürfte auch einen Blick auf Resident Evil Requiem werfen wollen, das laut Capcom die Hauptstory der Reihe fortsetzt.

Das Zombie-Spiel startet deswegen gut durch

Quarantine Zone: The Last Check verbindet Zombie-Horror mit einem ungewöhnlichen Perspektivwechsel: Statt selbst durch Ruinen zu schleichen, kontrollieren Spieler einen Grenzposten in einer zusammenbrechenden Welt. Zudem müssen sie entscheiden, wer hinein darf, wer draußen bleibt und wer ein Risiko darstellt.

Diese Mischung scheint einen Nerv getroffen zu haben:

  • moralische Entscheidungen
  • Ressourcenmanagement
  • steigender Bedrohung
  • und prozeduralen Ereignissen

Bereits kurz nach dem Release erreichte das Spiel laut SteamDB mehr als 30.000 gleichzeitige Spieler. Das ist ein Wert, den manchmal deutlich größere Produktionen nicht einmal zum Start schaffen.

Wer generell etwas mit düsteren Zombie-Welten anfangen kann, in denen jede Entscheidung zählt, dürfte auch Spiele wie Dying Light kennen. Ich habe dazu vor Kurzem ein Video gemacht, in dem es genau um diese Mischung aus Bedrohung, Freiheit und Spannung geht.

So denken die Spieler über Quarantine Zone: The Last Check

Auch in den Steam-Reviews zeichnet sich bereits ein differenzierteres Bild ab. Ein Spieler, der die Kampagne nach rund 14 Stunden abgeschlossen hat, schreibt, er habe den Durchlauf nicht bereut und sehe die aktuellen Bugs eher als Kinderkrankheiten eines frischen Releases. Kritik nur wegen kleinerer Probleme halte er für überzogen. Er verstärkte sein Argument, indem er schrieb, dass sich das Spiel trotz der Macken problemlos durchspielen lasse und die Entwickler erst einmal die Chance verdienen, nachzubessern.

Ich kann diese Einschätzung gut nachvollziehen. Das Spiel ist nicht teuer und wurde erst vor wenigen Tagen veröffentlicht. Einzelne Bugs gehören in dieser Phase leider häufig dazu, solange sie das Spielerlebnis nicht grundlegend zerstören. Entscheidend ist, ob die Entwickler reagieren. Genau das passiert aktuell. In den ersten Tagen nach Release erschienen mehrere Hotfixes, die Bugs beheben und das Balancing anpassen. Mit rund 76 Prozent positiven Bewertungen steht das postapokalyptische Simulationsspiel trotz einer kleinen Welle an Kritik noch immer auf einem soliden Fundament.

Das Spiel ist auch über den PC‑Game‑Pass verfügbar, was die Reichweite zusätzlich vergrößert.

Quelle: SteamDB und SteamCommunity

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