Der Ballistikrechner in IRON NEST zeigt eine Zielentfernung von 7,55 Kilometern sowie Regler für Pulverladungen und Geschützerhöhung.

High Tide gehört zu den hektischeren Missionen in IRON NEST. Wenn ihr die Landungsboote zu spät anvisiert oder jeden Kontakt perfekt vor der Küste treffen wollt, läuft euch schnell die Zeit davon.

In High Tide müsst ihr nicht jedes einzelne Landungsboot versenken. Eure Verteidigung muss lediglich bis 07:14 Uhr durchhalten.

Lasst euch also nicht dazu verleiten, jedes Boot möglichst weit draußen auf dem Meer erwischen zu wollen. Sinnvoller ist es, mehrere Ziele nacheinander abzufangen und beide Geschütze im Einsatz zu halten. Wartet notfalls etwas länger, bis ein Boot in einer besseren Position liegt, statt einen schlechten Schuss zu erzwingen.

So geht ihr bei High Tide am besten vor

Markiert zu Beginn erst einmal sauber eure eigene Position und haltet die Karte übersichtlich. Danach solltet ihr beide Geschütze für panzerbrechende Granaten freihalten, weil die Landungsboote mit AP-Munition bekämpft werden.

Falls ihr euch bei den Granaten unsicher seid, findet ihr bei mir auch einen Guide zur Munition in IRON NEST.

Wartet dann auf die ersten echten Meldungen zu den Landungsbooten. Wichtig ist, dass ihr nicht auf die gemeldete aktuelle Position feuert. Das Boot bleibt dort nicht stehen und hat den Punkt meist längst verlassen, wenn eure Granate einschlägt.

Besser ist diese Reihenfolge:

  • gemeldete Position des Landungsboots eintragen
  • seinen Kurs Richtung Strand verlängern
  • einen Punkt vor dem Boot auf dieser Route wählen
  • Entfernung zu diesem künftigen Punkt berechnen
  • daraus eure Feuerlösung erstellen
  • die Flugzeit der Granate beachten
  • einige Sekunden vor dem geplanten Einschlag feuern

Ihr müsst also vorausdenken. Schießt nicht auf die letzte bekannte Position des Ziels, sondern dorthin, wo es kurz darauf sein wird.

Wenn ihr Hilfe bei Entfernung, Rohrerhöhung und Feuerzeit braucht, könnt ihr meine Guides zur taktischen Karte in IRON NEST und zum Ballistikrechner samt Feuerlösung direkt daneben nutzen.

IRON NEST: Nutzt beide Geschütze und überladet euch nicht

High Tide wird vor allem dann hektisch, wenn mehrere Landungsboote fast gleichzeitig gemeldet werden. Versucht deshalb nicht, zu viele Ziele auf einmal abzuarbeiten.

Haltet euch lieber an eine simple Regel: Ein aktives Ziel pro Geschütz. Das linke Rohr kümmert sich um ein Landungsboot, das rechte um das nächste. Weitere Kontakte markiert ihr erst einmal auf der Karte, bis wieder ein Geschütz frei ist.

Sonst wird es schnell chaotisch. Bereitet ihr schon den dritten Kontakt vor, während das vorherige Ziel noch geladen oder ausgerichtet wird, verwechselt ihr schnell Rohrerhöhung, Richtung oder Granate.

Haltet eure Arbeitsweise daher bewusst schlicht:

  • ein Ziel für das linke Geschütz
  • ein Ziel für das rechte Geschütz
  • neue Meldungen erst einmal nur markieren
  • bestätigte Abschüsse und alte Linien wieder löschen

So bleibt eure Karte lesbar und ihr verliert bei mehreren Landungsbooten nicht den Überblick.

High Tide: Wenn ein Boot zu nah ist, zielt näher an den Strand

Ein sehr wichtiger Punkt bei High Tide wird leicht übersehen. Wenn ein Landungsboot bereits zu weit vorgerückt ist, müsst ihr nicht krampfhaft den ursprünglich geplanten Abfangpunkt auf See behalten.

Legt den Zielpunkt in so einem Fall lieber weiter auf seiner Route Richtung Küste. Dadurch verschafft ihr euch mehr Zeit zum Laden, Richten und Berechnen. Ein etwas späterer Treffer ist besser als ein Schuss auf einen Punkt, den das Boot schon verlassen hat.

Noch wichtiger ist, dass ihr euch von einem einzelnen durchgebrochenen Boot nicht sofort aus der Ruhe bringen lasst. Die Mission verlangt nicht, dass ihr jede Anlandung perfekt verhindert. Ihr müsst nur genug Druck herausnehmen, damit die Verteidigung bis zum Eintreffen der Verstärkung durchhält.

Sobald ihr die Meldung bekommt, dass ihr stand down gehen dürft, solltet ihr aufhören. Ihr müsst danach nicht mehr jedes verbleibende Ziel auf dem Wasser jagen.

Scout Plane ist hier nicht der erste Hebel

Ein zusätzlicher Aufklärungsflug klingt erst einmal verlockend. Zu Beginn von High Tide braucht ihr ihn aber meist gar nicht, denn die Mission wirft ohnehin schon genug Meldungen auf eure Karte.

Viel eher droht euch das Chaos beim Rechnen, Markieren und Verteilen der Ziele. Kümmert euch deshalb zuerst um Karte, Geschütze und Feuerlösungen. Zusätzliche Aufklärung lohnt sich später, wenn ihr den Überblick über die Kontakte verloren habt.

High Tide gewinnt ihr am Ende nicht mit irgendeinem Wundertrick. Nutzt AP-Granaten, berechnet künftige Abfangpunkte und verteilt die Landungsboote sauber auf beide Geschütze. Bei späten Schüssen wartet ihr lieber etwas länger und fangt die Boote näher am Strand ab, statt einer längst veralteten Position auf dem Meer hinterherzufeuern.

Wenn ihr dabei nicht ins Chaos geratet, sollte eure Verteidigung bis 07:14 Uhr durchhalten.

Hoffentlich packt ihr die Mission High Tide spätestens jetzt. Und vergesst nicht: Immer schön weiterquesten.  Mehr von Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich kurze Gaming-News, Shorts und persönliche Eindrücke zu aktuellen Spielen.

Quelle: whisperofthehouse

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