Eure Haustiere sollen in Fallout 76 künftig nicht mehr nur dekorativ durchs Camp stapfen. Bethesda gibt ihnen ein eigenes Levelsystem, passive Fähigkeiten und neue Aufgaben. Eine Todeskralle kann sogar losziehen und euch legendäre Beute nach Hause schleppen.
Eine Todeskralle an eurer Seite reicht eigentlich schon als höflicher Hinweis, euch in Appalachia besser nicht schief anzusehen. Bethesda möchte die Haustiere jetzt aber aus der Deko-Ecke holen und ihnen echte Aufgaben geben.
Auf dem öffentlichen Testserver probiert das Studio dafür ein neues Haustiersystem aus. Hunde, Katzen, RAD-Keiler und Todeskrallen können bis Level 200 aufsteigen und dabei eigene passive Fähigkeiten freischalten. Und manche davon machen eure Begleiter auf einmal zu verdammt brauchbaren Mitbewohnern.
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Eure Todeskralle besorgt euch legendäre Gegenstände
Jede Tierart bekommt zwei passive Fähigkeiten. Eine kümmert sich um bestimmte Materialien oder Gegenstände, die andere verbessert die Ausbeute bei einer Aktivität.
Bei der Todeskralle heißen die beiden Talente derzeit Dark Titan und Fun-Festation.
Dark Titan macht aus eurem gepanzerten Mitbewohner einen Lieferdienst für Schwarzes Titan. Je weiter ihr die Fähigkeit ausbaut, desto größere Mengen schleppt die Todeskralle nach Hause.
Fun-Festation dreht noch eine Stufe höher. Schließt ihr gemeinsam mit eurer Todeskralle einen Befall ab, kann sie euch einen zusätzlichen legendären Gegenstand beschaffen. Anfangs steckt ein Stern darauf, später kann die Beute bis auf drei Sterne anwachsen.
So wird die Wahl des Haustiers zur kleinen Build-Frage. Wer Schwarzes Titan oder zusätzliche legendäre Beute gebrauchen kann, nimmt die Todeskralle nicht mehr nur mit, weil sie im Camp einschüchternd herumsteht.
Haustiere: Hunde, Katzen und RAD-Keiler bekommen eigene Vorteile
Auch die anderen Haustiere schlagen jeweils ihre eigene Richtung ein.
Hunde können verdünnte Stimpaks auftreiben. Mit Bounty Sniffer schnüffeln sie nach einer Grunt Hunt außerdem einen zusätzlichen legendären Gegenstand auf. Anfangs ist die Beute noch mit einem Stern versehen, später kann sie bis auf drei Sterne steigen.
Katzen machen sich lieber am Wasser nützlich. Sie finden verbesserten Köder und spendieren euch nach erfolgreichen Fängen zusätzliche Fish Bits.
Der RAD-Keiler fühlt sich dort wohl, wo andere Begleiter wahrscheinlich schon den Geigerzähler wegwerfen würden. Er sammelt Toxic Goo und versorgt euch in Nuklearzonen mit High-Radiation Fluids.
Somit wird die Wahl eures Haustiers tatsächlich zur Frage, was ihr als Nächstes vorhabt. Für Befälle bietet sich die Todeskralle an, beim Angeln verdient sich die Katze ihren Platz und in Nuklearzonen hat der RAD-Keiler Heimvorteil.
Haustiere können bis Level 200 aufsteigen
Für die neuen Fähigkeiten müssen eure Begleiter erst einmal Erfahrung sammeln. Solange ein Haustier beschworen ist, bekommt es ebenfalls EP, wenn ihr selbst welche verdient. Schluss ist erst bei Level 200.
Mit den Stufen wachsen Lebenspunkte und Schaden des Tieres. Nebenbei könnt ihr zusätzliche Traglast für euren eigenen Charakter sowie Belohnungen wie Atome, Kronkorken und Spielertitel freischalten.
Die beiden passiven Fähigkeiten springen auf Level 5 und Level 20 an. Danach werden sie auf Level 40, 60, 85 und 120 weiter verbessert.
Bethesda zwingt euch dabei nicht, jeden Hund einzeln durch 200 Level zu schleifen. Der Fortschritt gilt für die komplette Tierart. Levelt ihr etwa euren Deutschen Schäferhund, ziehen eure anderen Hunde automatisch mit.
Eure Begleiter greifen künftig ebenfalls mit an
Die Haustiere bleiben mit dem neuen System nicht länger im C.A.M.P. zurück. Hund, Katze, RAD-Keiler oder Todeskralle könnt ihr über den Pip-Boy beschwören und mit durch Appalachia schleppen.
Über das Kommandorad gebt ihr euren Begleitern Befehle. Sie können angreifen, warten, euch folgen oder euren Charakter beschützen. Über das Ping-System lässt sich sogar ein bestimmter Gegner zum Ziel erklären. Und wer schon einmal beim Zielen am eigenen Haustier verzweifelt ist, darf aufatmen. V.A.T.S. wird von den Begleitern nicht mehr blockiert.
Einen festen Platz für die perfekte Level-200-Todeskralle würde ich im C.A.M.P. trotzdem noch nicht freiräumen. Das System steckt derzeit auf dem öffentlichen Testserver und kann sich bis zur Veröffentlichung noch verändern oder teilweise wieder verschwinden.
Steam-Spieler dürfen bereits ausprobieren, wie sich der neue tierische Anhang schlägt. Xbox Series X|S und PS5 sollen in einigen Wochen auf ihren Testservern folgen. Wann die Haustiere anschließend auf den normalen Servern losgelassen werden, hat Bethesda noch nicht verraten.
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Quelle: Bethesda
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