ARC Raiders hat die Einführung von Denuvo Anti-Cheat abgeschlossen. Embark arbeitet bereits an weiteren Maßnahmen für faires Spielen.
Cheater sind in keinem Multiplayer-Spiel willkommen, und das ist noch untertrieben ausgedrückt. In ARC Raiders fallen sie aber stark ins Gewicht, weil das Extraction-Design von Risiko, Unsicherheit und wertvoller Beute lebt. Wer dort durch Wallhacks, ESP oder andere Hilfsmittel unfair spielt, zerstört nicht nur einzelne Kämpfe, sondern das Grundgefühl des Spiels.
Erst im Mai hat ARC Raiders das Endgame mit neuem Händler erweitert.
Denuvo Anti-Cheat soll ARC Raiders besser schützen
Embark hatte Denuvo Anti-Cheat zunächst nur für einen begrenzten Spielerpool eingeführt. Die Maßnahme startete am 19. Mai 2026 mit Patch 1.29.0 und sollte nach enger Beobachtung weiter ausgerollt werden. Embark nutzt übrigens Denuvo Anti-Cheat, nicht den umstrittenen Denuvo-DRM-Kopierschutz. Das Studio betonte bereits zum Start, dass man den Einfluss auf die Performance möglichst gering halten wolle.
Inzwischen ist die Einführung abgeschlossen. Jetzt besitzt ARC Raiders einen weiteren Schutz gegen Betrugsversuche, die dem Spiel seit dem Start immer wieder zugesetzt haben. In einem Extraction-Shooter wie ARC Raiders ist das auch nötig. Zu viele Cheater zerstören das Spielgefühl. Wenn das überhandnimmt, hätte ich auf Dauer auch keine Lust mehr.
Embark will es jedoch nicht bei dieser Maßnahme belassen. Das Studio arbeitet nach eigenen Angaben an zusätzlichen Systemen, um Cheats früher zu erkennen. Obendrein sollen gesperrte Spieler daran gehindert werden, direkt wieder zurückzukehren. Ebenso will Embark falsche Treffer so weit wie möglich reduzieren. Dieser Gameplay-Bereich ist wichtig, weil ein hartes Anti-Cheat-System nur dann akzeptiert wird, wenn faire Spieler nicht versehentlich bestraft werden.
Das Studio kündigte außerdem ein ausführlicheres Update zu seinen Fair-Play-Maßnahmen an. Dieses soll erscheinen, sobald es bereit ist.
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Fair Play ist wichtig
In den vergangenen Monaten hatte Embark bereits mehrere Schritte gegen Cheater und Exploits unternommen. PC Gamer berichtete im Mai, dass das Studio zuvor unter anderem gegen Steam-Family-Sharing-Missbrauch, Exploits und verdächtige Accounts vorging. GamesRadar schrieb später über Patch-Maßnahmen gegen Dupe-Glitches, die offenbar bekannte Exploit-Tools deutlich erschwerten.
Auf der offiziellen News-Seite listet Embark inzwischen mehrere Updates aus dem Juni, darunter Store Update 1.34.0, Live Update 1.33.0 und weitere Änderungen. Zuletzt ging es unter anderem auch um Anpassungen an Free Kits und die laufende Feinjustierung einzelner Systeme.
Dass Embark inzwischen auf zwei größere Updates pro Jahr umgestellt hat, kam nicht bei allen Fans gut an. Trotzdem zeigt der Umgang mit Anti-Cheat, Exploits und Balance-Anpassungen, dass das Studio ARC Raiders weiter aktiv betreut.
Nach dem Riven-Tides-Update rutschte ARC Raiders ab. Die Spielerzahlen sind seit Release auf Steam stark gesunken. Eine Zeit lang waren fast immer 100.000 bis 250.000 gleichzeitige Spieler selbst Monate nach Release aktiv. Jetzt sind es teilweise nur noch 40.000 bis 50.000. Dieser Zahl ist aber immer noch gut. Wenn Embark sich mehr einfallen lässt, kann es auch wieder steigen. Quest Knight findet ihr auch auf YouTube. Dort teile ich regelmäßig Shorts, News und persönliche Eindrücke aus der Gaming-Welt.
Quelle: GamingBolt
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