Dancing with Ghosts Mädchen fährt mit einem Boot an Pfahlhäusern und einem Geist vorbei

Dancing with Ghosts startet schon bald auf Steam. Entwickelt wird die gemütliche Life-Sim von Greg Johnson, bekannt als Schöpfer von ToeJam & Earl. Diesmal steckt hinter dem Spiel aber eine Geschichte, die sehr viel näher an seinem eigenen Leben liegt.

Greg Johnson entwickelt seit mehr als 40 Jahren Spiele. Keines davon sei seinem eigenen Leben so nah wie Dancing with Ghosts. Am 8. Oktober 2026 startet das Spiel von HumaNature Studios auf Steam in den Early Access.

Eine kostenlose Demo könnt ihr schon jetzt ausprobieren. Deutsche Texte fehlen bislang jedoch komplett. Wer kein Problem mit einer englischen Oberfläche und englischen Untertiteln hat, kann also schon vor dem Early-Access-Start hineinschauen.

Persönliche Verluste führten zu Dancing with Ghosts

Johnson verlor vor einigen Jahren seine Tochter Thi-Lan. Wenig später gerieten er und seine Frau Sirena in die schweren Brände auf Maui. Beide konnten sich retten, verloren dabei aber ihr Zuhause.

In seinem Entwicklerblog beschreibt Johnson, dass Dancing with Ghosts während der Verarbeitung dieser und weiterer Verluste entstand. Trotzdem soll das Spiel nicht nur von Trauer erzählen. Ihm geht es ebenso um Lebensfreude und die Frage, wie Menschen nach schweren Verlusten wieder nach vorne schauen können.

Auch die thailändische Familie seiner Frau floss in das Spiel ein. Johnson verbrachte mehrere Monate in Thailand und erlebte dort, wie eng die Familie selbst in schwierigen Zeiten zusammenhielt. Vorstellungen von guten Taten und Karma fanden dadurch ebenfalls ihren Weg ins Spiel.

Das Dorf orientiert sich an Bang Pa-In in der Provinz Ayutthaya, wo Sirenas Familie zu Hause ist. Auch einige Bewohner haben reale Vorbilder. An der Entwicklung arbeiteten zudem thailändische Künstler und Animatoren mit.

Ein kleiner Geist bringt Mai zurück ins Leben

Ihr begleitet die 15-jährige Mai, die nach dem Tod ihrer Eltern zurückgezogen in einem thailändischen Flussdorf lebt. Dort trifft sie auf Pim, einen elfjährigen Geist, den nur sie sehen kann.

Pim erinnert sich kaum an ihr früheres Leben, steckt dafür aber voller Energie. Gemeinsam helfen die beiden den Bewohnern des Dorfes und sammeln gutes Karma. Mit der Zeit kehren dadurch immer mehr von Pims Erinnerungen zurück.

Nur herumstehen und reden müsst ihr dafür nicht. Ihr tanzt, kocht, fahrt mit einem Roller durch das Dorf oder bringt Bewohner mit einem Boot an ihr Ziel. Als Pim könnt ihr sogar in andere Menschen schlüpfen und so erfahren, was ihnen auf der Seele liegt.

Ein kompletter Durchgang soll ungefähr sechs bis acht Stunden dauern.

Die komplette Geschichte steckt schon im Early Access

Im Early Access steckt laut HumaNature Studios bereits die vollständige Geschichte inklusive Ende. Dazu kommen ungefähr acht kulturell inspirierte Minispiele und das frei erkundbare Dorf.

Bis Version 1.0 will das Studio vor allem neue Inhalte ergänzen und am Spiel weiterfeilen. Geplant sind weitere Minispiele, zusätzliche Animationen, Erfolge und Community-Funktionen. Über mindestens ein weiteres kulturelles Minispiel dürfen die Spieler selbst abstimmen.

Allzu lange bleibt Dancing with Ghosts nicht im Early Access. Version 1.0 ist für Januar 2027 geplant. Dann soll das Spiel auch auf weiteren Plattformen erscheinen, welche das sind, hat das Studio noch nicht verraten.

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Quellen: Gematsu, Steam

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